4. April 2015

Liebe Besucherin! Lieber Besucher!
Ich wünsche  Ihnen ein gesegnetes Osterfest, das Sie mit Friede, Freude und Lebensmut erfüllt!
Dieses Fest will und kann unser Leben verändern.
In der brutalsten Erniedrigung, die Jesus erduldet, siegt seine Liebe!
Das Kreuz, das Zeichen des Hasses, der tiefsten Verachtung, wird besiegt durch seine Liebe,
die ganz und gar von seinem Vater kommt.
Mitten in einer Welt, die durch Hass, Lebensfeindlichkeit, Mord, Intrigen, Unversöhnlichkeit,
verdeckte Intoleranz, durch die Sünde ... so schwer verwundet ist,  bleibt Jesus seinem Vater treu,
der die Welt so sehr liebt, dass er ihn, seinen Sohn hingibt, damit jeder, der an ihn glaubt nicht darin
zugrunde geht (vgl.Joh 3,16).
Diese Liebe bringt Versöhnung, Barmherzigkeit, neue Lebenschancen in die Welt.
Deshalb gilt, wo bei uns diese Versöhnung und Vergebung angenommen und weitergegeben wird,
dort ist Gott angekommen, und damit das neue Leben, die neue Hoffnung, der neue Weg, sein Reich.
Ebenso gilt, wo heute noch die Unbarmherzigkeit und Unversöhnlichkeit bestimmend ist, dort wird
Jesus heute noch gekreuzigt, um letztendlich doch noch, das will seine Liebe,  alles zu versöhnen.
Denn Gott gibt seine Welt nicht auf.

Mitten im tiefsten Hass, wo Gott so weit weg scheint, liebt Jesus: "Vater, vergib ihnen; denn sie wissen
nicht was sie tun" (Lk 23,34). Nur so eine Liebe kann die Sinnlosigkeit in dieser Welt  aufbrechen und den wahren
Sinn unseres Lebens zeigen.
Damit beginnt das Zeitalter der Gnade und Barmherzigkeit, dem wir als Kirche verpflichtet sind.
Danken wir Papst Franziskus, dass er in diesem Jahr das heilige Jahr der Barmherzigkeit ausruft und
eröffnet und damit das Herz der Kirche und ihre Sendung ins Bewußtsein bringt.
Dies wird, wenn es verstanden wird, Neuevangelisierung hervorbringen, erfahrbares Osterfest und
ein neues Pfingsten.
Ihr P. Wolfgang Held SAC
 

19. April 2014   -  Karfreitag

Der Kreuzweg Jesu hat mit Sünde zu tun, das wissen wir alle.
Wir bekennen es ist der Weg, der zu unserer Erlösung führt.
Sünde ist eine schwere Last. Sie lastet schwer auf uns oft unerträglich.
Wir können vor uns und anderen  nicht mehr bestehen.
Sünde wird zum Kreuz, zur schweren Last.
Sie macht einsam, isoliert, nimmt gefangen.
Man fühlt sich im Gericht.
Wir gehen ins Gericht über uns und über andere.
Wenn wir über uns richten ist dies wie ein Todesurteil,
weil wir mit der Schuld selbst nicht klarkommen.
Wenn andere über uns richten sind wir oft alleingelassene Sünder,
die in ihrer Schuld einsam und verlassen sind.
Wen lassen wir über uns richten?
In diese Verlorenheit kommt Jesus als Freund. Er nennt sich Freund der Sünder. 
Er trägt das Kreuz der Sünde.
Lasten werden abgenommen. Er beugt sich unter der Last unserer Sünde.
Er beugt sich unter der Last meine Sünde,
um mich aufzurichten.
Gericht löst sich in Barmherzigkeit auf.
Die Sünder bekommen wieder ein zuhause.
Sie bekommen wieder Würde, nicht aus sich selbst,
sondern aus dem der unendlichen Liebe Jesu.  
Ich kann wieder in Spiegel schauen.
Am Kreuz vollendet sich radikal was Jesus gelebt hat.

Die Barmherzigkeit Jesu wird zum Maßstab und zum Auftrag für alle, die mit ihm sind.
Der heimkehrende Sohn wird aufgenommen, ein Fest beginnt,
doch es liegt ein Schatten darauf, weil der Bruder
sich darüber nicht freut.
Welch ein Schmerz für Vater und Sohn.

Doch die Liebe des Vater ist immer wartende Liebe, auch für den Sohn zu Hause,
der nicht zu Hause ist. Der zu Hause in der Fremde ist,
eben nicht in der alles umfassenden Liebe und Barmherzigkeit.

Die zentrale Botschaft Jesu in seiner Verkündigung:
Kehrt um, kommt nach Hause.

Der Vater und ich warten auf Dich.

 28. Febr. 2014  - zum heutigen Evangelium  Markus 10,1-12

2Da kamen Pharisäer zu ihm und fragten: Darf ein Mann seine Frau aus der Ehe entlassen? Damit wollten sie ihm eine Falle stellen. 3 Er antwortete ihnen: Was hat euch Mose vorgeschrieben? 4 Sie sagten: Mose hat erlaubt, eine Scheidungsurkunde auszustellen und die Frau aus der Ehe zu entlassen. 5Jesus entgegnete ihnen: Nur weil ihr so hartherzig seid, hat er euch dieses Gebot gegeben. ... 9Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen.Die Hartherzigkeit der Menschen war der Grund  warum Mose die Erlaubnis zur Scheidung gab. Hartherzigkeit ...  Wer sie in sich trägt, bemerkt es oft nicht, wie er sich rechthaberisch  verschließt, isoliert und Wege einschlägt, die viel Schmerz verursachen. Sind wir der Hartherzigkeit machtlos ausgeliefert?In Ez 36, 25 lesen wir:  "Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. Ich nehme das Herz von Stein aus eurer Brust und gebe euch ein Herz von Fleisch."  Gottes Geist, kann und will uns vor der Hartherzigkeit bewahren, durch die man sich von der Liebe entfernt, die vor anderen Achtung hat, Wertschätzung zeigt, die Versprechen treu ist und die immer Phantasie entwickelt, wie man Liebe erlebbar macht in schweren und guten Tagen. Beten wir umd diesen Geist der Liebe und mit Gottes Hilfe wird vieles gelingen. 

27. Febr. 2014  - zum heutigen Evangelium   Mk 9,41-50

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: 41Wer euch auch nur einen Becher Wasser zu trinken gibt, weil ihr zu Christus gehört - amen, ich sage euch: er wird nicht um seinen Lohn kommen. 42Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer geworfen würde. 43Wenn dich deine Hand zum Bösen verführt, dann hau sie ab; es ist besser für dich, verstümmelt in das Leben zu gelangen, als mit zwei Händen in die Hölle zu kommen, in das nie erlöschende Feuer. ... 47 Und wenn dich dein Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus; es ist besser für dich, einäugig in das Reich Gottes zu kommen, als mit zwei Augen in die Hölle geworfen zu werden,  ...
      Worte, die weh tun, verwirren, befremden, unsicher machen, ... Aber sie stehen mitten im Evangelium, der frohen Nachricht. Jesus macht ohne Abstriche deutlich in welch gefährlicher Umgebung, das Evangelium, der Glaube an ihn gelebt werden muss. Versuchungen gibt es zu Hauf;  Seine Worte hier sind Bildworte, die deutliche machen, dass es um  Alles geht.  Abgehauene Gliedmaße aber dienen sicher nicht, dass man mehr Gutes tun kann. Ein ausgerissenes Auge hindert, dass man die Not des anderen sieht und ihm hilft. Eine abgehauene Hand wird nie wieder helfen können.
Außerdem das Böse wird nicht durch Augen, Hand oder Füße geplant, sondern durch unser Herz, durch unseren Sinn.  Die Sünde kommt aus dem Herzen, so Jesus.  Die Worte Jesus sind sicherlich im Einklang mit denen, die wir letzte Woche hörten. Wer sein Leben gewinnen will, wird es verlieren. Wer es verliert wird es gewinnen.  Meint das nicht, dass, wenn wir uns in aller Klarheit, mit Gottes Hilfe für das Gute entscheiden, den bösen Einstellungen in uns sterben. So werden in unserem Herzen die Triebhandlungen  amputiert.
Bitten wir den Herrn: Hilf uns die Götzenaltäre in unserem Denken zu beseitigen und dort deinen Thron zu errichten. Du bist ein Herr, der mir hilf meine Gedanken, mein Blicke, mein Tun zu reinigen. Herr, hilf mir mit deinem Hl. Geist, mich ehrlich anzuschauen und umzukehren. Dies ist oft ganz und gar nicht einfach. Aber der Herr lässt uns nicht im Stich. Danke Herr, dass Du zwischen all den Versuchungen, meinen Trieben und mir stehst, damit das Böse über mich keine Macht hat.

20 Febr. 2014  - zum heutigen Evangelium  Mk8, 27-33

27Jesus ging mit seinen Jüngern in die Dörfer bei Cäsarea Philippi. Unterwegs fragte er die Jünger: Für wen halten mich die Menschen? 28Sie sagten zu ihm: Einige für Johannes den Täufer, … 29Da fragte er sie: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Simon Petrus antwortete ihm: Du bist der Messias! 30Doch er verbot ihnen, mit jemand über ihn zu sprechen.
31Dann begann er, sie darüber zu belehren, der Menschensohn müsse vieles erleiden und von den Ältesten, den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten verworfen werden; er werde getötet, aber nach drei Tagen werde er auferstehen.
      
Die Antwort des Simon Petrus war vordergründig vollkommen richtig und doch war sein Messiasverständnis falsch. Es wollte den Jüngern zunächst nicht in Kopf gehen, dass der Messias nicht den mächtigen Thron besteigt, sondern umgebracht wird. Was kann da Gutes hervorgehen. Nicht Macht, sondern Ohnmacht; nicht Sieg, sondern besiegt; nicht Freiheit, sondern Martyrium. Das Messias-verständnis der Zeit kommt da nicht mit. Erst die Auferstehung Jesu, wird die Jünger in das wahre Verständnis führen und sie werden Jesus mit Überzeugungskraft folgen. An diesem Umdenkungsprozess kommt keiner vorbei, auch wir nicht, denn erwarten wir vielleicht auch mehr von den großen Machern, als von dem, der sich im Alltag aus der Kraft des Hl. Geistes einfach zu schenken vermag; auch wenn er wie ein Gescheiterter aussieht. Seit Jesu wissen wir, auf welcher Seite Gott steht.

13. Febr. 2014  - zum heutigen Evangelium

Mk 7,23-30
26Die Frau, von Geburt Syrophönizierin, war eine Heidin. Sie bat ihn, aus ihrer Tochter den Dämon auszutreiben. 
27Da sagte er zu ihr: Lasst zuerst die Kinder satt werden; denn es ist nicht recht, das Brot den Kindern wegzunehmen und den Hunden
vorzuwerfen.
Wir erleben hier Jesus ganz anders als sonst.  "Er heilte viele" oder gar "alle", das ist normaler Weise sein Verhalten. Jetzt aber ist er plötzlich so zurückhaltend, ja abweisend, für unser Empfinden sogar  verletztend.
Es muss also etwas vorliegen, was wir nicht auf Anhieb verstehen können, weil wir in einer anderen Situation leben.
 Zunächst macht Jesus eindringlich deutlich: Den Juden kommt eine besondere Rolle im Heilsplan Gottes zu. Diese Rolle, geht vor und sie soll schließlich für alle Menschen Heil bringen. Aber noch ist es nicht an der Zeit.
Die Rolle der Juden begründet sich in der besonderen Berufung zum Volk Gottes, aus dem der Heiland hervorgeht, das Licht für
alle Völker. Er muss zuerst bei ihnen ankommen.
Was uns betroffen macht ist wohl auch, dass Jesus die Heidin in Verbindung mit Hunden bringt. Eigentlich bedeutet das griechische Wort Hündchen.  Hund klingt so negativ, obwohl es gar nicht so ist, damals und heute. Wenn ich an die Hundehalter denke, die jeden Morgen und Abends an meinem Haus vorbeigehen, stelle ich fest, dass mancher denkt so ein Hund will ich auch sein. Ein Hund, Hündchen ist ein Familienglied, aber eben nicht ein  Kind der Familie. Die Kinder sind in der Tat vorzuziehen, wenn es auch Kinder und Erwachsene gibt, die es lieben,  bettelnden Hündchen etwas vom Tisch zu geben.
Es gibt also tatsächlich ein Unterschied zwischen den Kindern Gottes und denen, die den Gott Israels noch nicht erkannt haben. Doch der Glaube, der Heidin, wie auch der Glaube des Hauptmanns von Kafarnaum, auch Heide, berührt Jesus so sehr, dass er die  Zeit schneller laufen lässt und vorwegnimmt, was kommen soll, dass allen Völkern dieses Heil zuteil werden soll. Er wird schließlich seine
Jünger zu allen Völkern aussenden.
Sie sollen nicht nur geliebte Geschöpfe Gottes sein, sondern Kinder Gottes, die am Tisch des Herrn essen.

7. Febr. 2013  - zum heutigen Evangelium

Mk 6,18  Denn Johannes hatte zu Herodes gesagt: Du hattest nicht das Recht, die Frau deines Bruders zur Frau zu nehmen.
19 Herodias verzieh ihm das nicht und wollte in töten lassen.
Mundtot machen.
In der im heutigen Evangelium beschriebenen Weise wird es wohl bei uns nicht mehr geben.
Die Neigung und das Verlangen jemanden mundtot zu machen, ist aber nach wie vor gegenwärtig.
Dies geschieht oft sehr subtil, denn man will dies nicht eingestehen. Es gibt aber Meinungen, die man nicht hören will.
Echtes Hinhören ist notwendig. Hinhören auf Gott, was bei ihm recht ist und Hinhören auf den Menschen, um ihn zu verstehen.
Zum echten Hinhören dürfen wir um den Geist der Weisheit und der Einsicht bitten. Der Geist hilft uns zu verstehen, richtig einzuschätzen und schließlich etwas zu verändern, vor allem an sich selbst. Dabei wird sich auch in unserer Umgebung etwas verändern. Gott verändert mit seinem Geist mit Weisheit und Liebe, dass lässt und zuversichtlich sein, dass es gut weitergeht.

4. Febr. 2014

Papst Franziscus lädt uns alle ein für die kommende Familiensyode zu beten.
Wir dürfen Ihnen dieses Gebet hier anbieten:
Jesus, Maria und Josef,
in euch betrachten wir
den Glanz der wahren Liebe,
an euch wenden wir uns voll Vertrauen.

Heilige Familie von Nazareth,
mache auch unsere Familien
zu Orten der Gemeinschaft und
Räumen des Gebetes,
zu echten Schulen des Evangeliums
und kleinen Hauskirchen.

Heilige Familie von Nazareth,
nie mehr gebe es in unseren Familien
Gewalt, Verschlossenheit und Spaltung:
Wer Verletzung erfahren oder
Anstoß nehmen musste,
finde bald Trost und Heilung.

Heilige Familie von Nazareth,
möge die kommende Bischofssynode
in allen wieder das Bewusstsein erwecken
für die Heiligkeit und Unantastbarkeit der Familie,
für ihre Schönheit im Plan Gottes.

Jesus, Maria und Josef,
hört und erhört unser Flehen!
Amen

 

3. Febr. 2014   - zum heutigen Evangelium

Mk 5,1-10    2 Als er aus dem Boot stieg, lief ihm ein Mann entgegen, der von einem unreinen Geist besessen war.

Dass Jesus keine Scheu und Angst hat, jedem Menschen zu begegnen, berichten die Evangelien Seite für Seite.
Überall zeigt er und macht es erfahrbar Gottes Fürsorge und Heil  wirkt durch ihn in der Welt. Er hat keine Angst vor dem was ihn unrein machen könnte, denn er ist rein und ganz im Vater. Als solcher begegnet er den Menschen. Kein Vorwurf, kein richten ist bei ihm, nur suchen und dienen. So können sich bei ihm, jeder der will, ganz angenommen wissen und so rein werden. Wer sich abgelehnt fühlt, wird sich immer unrein fühlen. Jesus nimmt in seiner Liebe, die ihn mit dem Vater verbindet,  jeden an. Da weicht alles, was unrein und isoliert macht. Deshalb gilt auch, jeder Christ der beim Vater und bei Jesus ist, wird Änliches bewirken, da wir Unreinheit und Isolierung aufgehoben und das neue Leben beginnt.

31. Jan. 2014  - zum heutigen Evangelium

Mk 4,26-34
26Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mann Samen auf seinen Acker sät; 27dann schläft er und steht wieder auf, es wird Nacht und wird Tag, der Samen keimt und wächst, und der Mann weiß nicht, wie.
Wachsen, wachsen lassen ...   Fruchtbarkeit ...   Ernte ...
Diese Wirklichkeit gehört zum Leben und ohne sie gibt es kein Leben.  Das ist so existenziell, dass es selbst mit dem  Reich Gottes und damit mit dem Wirken Gottes in der Welt zu tun hat.
Für die Jünger zunächst unbegreiflich bzw. unverständlich. Aber jemehr sie mit Jesus unterwegs sind sehen sie auch in der Schöpfung ein Gleichnis für das Wirken Gottes. Der Blickwinkel wird größer, weiter und tiefer. Das Reich Gottes wird gegenwärtig, sein Geheimnis erfahrbar. Ja sie begegnen ihm in  Jesus und seinen Gleichnissen. Mit neuen Augen sehen sie und ihre Augen beginnen zu leuchten von Gegenwart Gottes. Sie leben in dieser Welt, in der Schöpfung in einer tieferen, wahreren Wirklichkeit, die für viele nicht sichtbar ist, doch ihr Leben wird ein Zeugnis für diese.
Ich wünsche uns, dass wir diese Wirklichkeit des Reiches Gottes in unserem Leben wahrnehmen, im  Säen, im Wachsen und schließlich im Ernten. Das alles zu seiner Zeit.

30. Jan. 2014  - zum heutigen Evangelium

Mk 4, 21-25
In jener Zeit sprach Jesus:
21Zündet man etwa ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber oder stellt es unter das Bett? Stellt man es nicht auf den Leuchter?

Ist diese Licht von dem Jesus spricht, nicht er selbst?  Er ist das Licht der Welt. Wenn er in unserem Leben in die Mitte gestellt wird, wird alles von ihm erleuchtet. Von seinem Wort, von seiner barmherzigen  Liebe, von seinem Trost und Ermutigung. von seiner  Treue …
Dadurch werden wir von einer Hoffnung erfüllt, die uns trägt und durch die wir unsere Herausforderungen tragen können.
Diese Liebe des Herrn, die unser Leben erfüllt drängt uns ,dieses Licht der Liebe Gottes auch in unserer Gesellschaft, in unseren Gemeinde, in unserer Umgebung zu bezeugen. Stellen wir sie auf den Leuchter, indem wir durch Jesus Mut und Trost zu sprechen.  Bitten wir den Hl. Geist, dass er uns dazu anleitet, denn wir tun dies nicht mit eigener Macht und Kraft, sondern im Geist (Sach 4).
Haben wir große Sehnsucht, dass Jesus auf dem Leuchter unseres Lebens und unserer Mitmenschen steht und der Herr wirds fügen.

28. Jan. 2014   - zum heutigen Evangelium

Mk  3,31-325
Mk 3,34-35   34Und er blickte auf die Menschen, die im Kreis um ihn herumsaßen, und sagte: Das hier sind meine Mutter und meine Brüder. 35Wer den Willen Gottes erfüllt, der ist für mich Bruder und Schwester und Mutter.
Eigentlich tun die, die gerade um Jesus herumsitzen nicht viel. Ist das der Wille Gottes, einfach bei Jesus zu sein?
Bei Jesus zu sein meint wohl, auf ihn zu hören, an ihn zu glauben, mit ihm in einem inneren Austausch zu stehen, sich  mit ihm sich auf den Weg machen,  ihn als Wahrheit annehmen, sein Heil zu empfangen. 
Bei Jesus sein, da kann sich der Wille Gottes dann mehr und mehr erschließen, der vor allem eines will, alle Menschen in seine Gemeinschaft zu führen, damit sie gerettet sind. 
Bei Jesus sein, ihm zu Füßen zu sitzen, ist Voraussetzung, dass man schließlich weiß, um was es geht und man es dann auch tut.

27. Jan. 2014  - zum heutigen Evangelium

Mk 3,22 - 30
22b:  Er ist von Beelzebul besessen
Was fremd ist, ist schnell vom Teufel. Das muss auch Jesus efahren.
Was durch ihn in die Welt kommt ist auch unbegreiflich für einen Glauben, der vor allem aus Gesetzesfrömmigkeit besteht.
In dieser ist Gott nicht nötig. Dort zählt die eigene Frömmigkeit und Leistung, nicht was Gott tut oder tun will. Hier wird Glaube verwaltet.
Dass Gott herabgestiegen ist, um seine Hirtensorge zu vergegenwärtigen (Ez 34,11 Denn so spricht Gott, der Herr: Jetzt will ich meine Schafe selber suchen und mich selber um sie kümmern.)  ist doch eine große Herausforderung, das große Geschenk.  Der "Gott mit uns" übersteigt  doch alle Vorstellungskraft.  Aber gerade dies ist unsere Hoffnung in unserer Verlorenheit.

24. Jan. 2014  - zum heutigen Evangelium

Mk  3,13 - 18
In der Perikope kommen alle Begriffe vor,  die zur  Besonderheit des Volkes Gottes gehören.
Berg                                                      -    Ort des Bundes, der Nähe Gottes -  Sinai - Berg der Seligpreisung
erwählt                                                 -    nicht der Mensch erwählt Gott, er ruft  und erwählt
zwölf                                                     -     Ein großes Volk entsteht - 12 Stämme Israels - 12 Apostel
die er bei sich haben wollte               -    Es geht beim jüd. christl. Gott immer um eine enge persönl. Gemeinschaft, in der man geformt, unterwiesen wird, in der Kraft seiner Weisheit und Liebe.
aussenden                                           -    Die Jünger bleiben nicht unter sich, sie geben weiter. Umsonst empfangen, umsonst ...
Vollmacht                                            -    Wen er sendet, der wird ausgerüstet Gottes Werk zu tun.

 23. Jan. 2014   - zum heutigen Evangelium

Mk 3, 8  ... aus Jerusalem und Idumäa, aus dem Gebiet jenseits des Jordan und aus der Gegend von Tyrus und Sidon kamen Scharen von Menschen zu ihm, als sie von all dem hörten, was er tat.
Ist es nur Neugierde, Wundersucht, dass sie in Scharen kommen, um den "Wundertäter" zu sehen?
Diese Wundesüchtigen gab es zu allen Zeiten, auch heute. Unangenehm, oder?
Oder ist es doch etwas anderes?  Der Mensch sieht nur mit den Augen und so nur das Aeussere. Wie es ihm wirklich geht ist verborgen.  Jesus will gerade in das Verborgene des Menschen kommen.  Er ist der Helfer, der das Schwache, das Verlorene, den Sünder, den Kranken sucht.  Die Menschen sind also bei ihm ganz richtig.
Auch wir.
Wo Kirche das nicht erlebbar macht, ist dort Jesus noch zu finden.?
Also doch nicht Wundersucht, sondern Sehnsucht nach Heil.

22. Jan. 2014

Hl. Vinzenz Pallotti    1795 - 1850     Und doch so aktuell  - Auch heute noch der Zeit voraus.
Ein Heiliger, der sich von der unendlichen Liebe Gottes von kleinauf berühren, erfassen ließ.
Die uendliche Liebe Gottes war der Antrieb seines ganzen Wirkens, das so breit war, dass es mit der heutigen Seelsorgearbeit absolut standhält, wenn nicht gar vorausgeht.
Die Herausforderungen seiner Zeit, die Situation der Menschen und der Kirche war so schwierig, dass er nicht nur menschlich, sondern vor allem vom Hl. Geist erleuchtet, erkannte, dass alle Christen, und zwar jeden Standes, jeder sozialen- und Bildungs-schicht gerufen sind an der Erneuerung mitzuarbeiten.
Er stellte deshalb fest: Jeder Christ ist ein Apostel, ein Gesandter und soll mitarbeiten, den Glauben vor Ort zu erneuern und die Liebe neu zu entzünden.
Die Kraft, die Orientierung und das Wie schenkt uns der Hl. Geist. Er fordert daher seine Gemeinschaft auf, im Obergemach die Vision zu empfangen,  was heute zu tun ist, denn Gottes Wirken ist immer aktuell für das Heute.  - Informieren Sie sich weiter: pallottiner.org    
Der Hl. Vinzenz Pallotti ein Fürsprecher des Laienapostolates, eines Lebens aus der Kraft des Hl. Geistes.
P. Wolfgang Held SAC (Societas Apostolatus Catholici - Gesellschaft vom katholischen Apostolat - Pallottiner)

 

Nächste Termine:

Hospiz - Augsburg, Zirbelsr. 23
18.12. | 18.30 Uhr
Gottesdienst
Augsburg - Zwölf Apostel
18.12. | 19.45 - 21.15 Uhr
öffentlicher Gebetskreis - Unterkirche
Dillingen
19.12. | 19.00 Uhr
Gottesdienst der Charismatischen Erneuerung in der Krankenhauskapelle St. Elisabeth P. Wolfgang Held SAC Info: G. Wendland Tel.: 090712109
Hospiz - Augsburg, Zirbelsr. 23
20.12. | 18.30 Uhr
Gottesdienst
Augsburg - Zwölf-Apostel, Hochzoll-Süd
21.12. | 19.00 Uhr
Gottesdienst der Charismatischen Erneuerung Info: P. W. Held SAC - Tel. 0821 6610380